Tennisarm OP verschiedene Methoden führen zum Erfolg


Operative Behandlung eines Tennisarm

Wenn alle Arten von konservativer Tennisarmbehandlung nicht zum Erfolg führen, sollten sich Betroffene gemeinsam mit Ihrem Arzt Gedanken über einen chirurgischen Eingriff machen. In den meisten Fällen wird ein Eingriff nach Hohmann durchgeführt. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird die betroffene Strecksehne abgelöst und dadurch in den meisten Fällen der Leidensdruck der Betroffenen verringert. Der Eingriff kann sowohl in einem offenen Operationsfeld oder als endoskopischer Eingriff vorgenommen werden. Bei weiteren Irritationen kann noch zusätzlich eine weitere Dekompression vorgenommen werden.

Wie bei allen chirurgischen Eingriffen ist eine eingehende Beratung vor dem Eingriff wichtig. Betroffene erhalten so einen Überblick über die Erfolgsaussichten eines solchen Eingriffes und werden über mögliche Komplikationen aufgeklärt. Jede Person, die sich einem chirurgischen Eingriff unterzieht, sollte die möglichen Komplikationen genau abwiegen und sich erst dann für oder gegen solch eine Tennisarm OP entscheiden.

Mögliche Komplikationen bei einer Tennisarm OP

  • Wundheilungsstörungen
  • Gefäß- oder Nervenverletzung
  • Probleme mit der Stabilität des Ellbogengelenks
  • Trotz OP kann der Schmerz weiterhin bestehen bleiben

Hierbei handelt es sich aber um eher allgemein mögliche Komplikationen, wie sie bei jeder anderen Operation auch auftreten können. Eine Tennisarm OP wird in den meisten Fällen endoskopisch durchgeführt und es ist nur ein ambulanter Aufenthalt in der Klinik notwendig. Wie bereits an anderer Stelle beschrieben, sollten Tennisarm Symptome bereits zu Beginn ernst genommen werden. Durch ein Gegensteuern von Fehlbelastungen oder Überlastungen, kann in vielen Fällen ein chronischer Tennisarm vermieden werden.